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Farbschwäche

Während normal Farbtüchtige durch Farbmischung mit Hilfe der drei farbempfindlichen Sehsubstanzen in den Zapfen ein breites Spektrum von Farben unterscheiden können, ist das bei Personen mit Farbfehlsichtigkeit nicht der Fall. Die bekanntesten Farbschwächen sind die Rotschwäche (Protanomalie), bei der die Empfindlichkeit für Rot reduziert ist, beziehungsweise die Grünschwäche (Deuteranomalie).

Zur oberflächlichen Prüfung der Farbtüchtigkeit kann man Ishihara-Farbtafeln verwenden. Hierbei handelt es sich um pseudoisochromatische Tafeln, auf denen Zahlen mit Hilfe kleiner Punkte, die zwar dieselbe Farbe, aber eine andere Helligkeit oder Farbsättigung haben, abgebildete sind. Je nach Farbtüchtigkeit werden unterschiedliche Zahlen wahrgenommen.

Aufgrund ihrer leichten Handhabung eignen sich Ishihara-Farbtafeln ausgezeichnet für den Schuleinsatz. Um den Schülerinnen und Schülern das Sehen mit einer Farbschwäche zusätzlich anschaulich zu machen, sei auf folgende Webpage hingewiesen: Wie sehen Farbenblinde?