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Baum begreifen

Baum begreifen

"Baum begreifen" ist ein Partnerspiel, das Kindern wie Erwachsenen erfahrungsgemäß viel Freude und Kontakt zu Bäumen beschert.

Anleitung:
Ein Spieler mit verbundenen Augen lässt sich von seinem Partner zu einem Baum führen. Diesen versucht er nun so gut wie möglich kennen zu lernen und zwar durch Be-greifen: Wie fühlt sich die Rinde an? Wie dick ist der Stamm? Kann ich den Baum umfassen oder reichen meine Arme dazu nicht aus? Ist der Stamm an manchen Stellen bemoost? Kann ich markante Äste oder etwas Besonderes in Bodennähe greifen (Fran, Strauch,...)? Wo zweigen Äste ab? Spüre ich daran Blätter oder Nadeln? ...
Derjenige mit verbundenen Augen gibt ein Zeichen, wenn er den Baum zu kennen glaubt und wird auf kleinen Umwegen weggeführt. Dann wird das Tuch von den Augen genommen und die Suche nach dem Baum kann beginnen - diesmal mit den Augen. Je feinfühliger die Begegnung mit dem Baum war, umso größer ist die Chance, ihn auch mit den Augen wieder zu finden.
Anschließend werden die Rollen getauscht.
Bei dieser Übung soll nicht gesprochen werden, um die Konzentration auf das Be-greifen zu lenken.

Materialien:
Augenbinden oder Tücher

Gelände:
Älterer Laub- oder Mischwald; manche Stämme sollten einen Umfang von ca. 1 m oder mehr haben; möglichst ebenes Gelände, kein Abhang

Didaktische Überlegungen:
"Baum begreifen" eignet sich für Menschen von 5 bis 99. Bei der richtigen Wahl des Geländes kann es eigentlich keine Probleme geben. Achten Sie darauf, dass das Führen und Geführt-Werden mit verbundenen Augen in einer ruhigen und vertrauensvollen Atmosphäre vor sich geht.
Die manchmal sehr intensiven Eindrücke beim Kontakt mit einem oder mehreren Bäumen können mit der Übung "Mein Baum erzählt mir..." im Sinne kreativen Schreibens sehr gut fortgesetzt werden.

Arbeitsblatt für Schülerinnen und Schüler:
Arbeitsblatt