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Konzert

Konzert

Diese Wahrnehmungsübung fördert Ruhe und Konzentration und dient dem (inneren) Ankommen an einem Ort: seinen Platz suchen, hinhorchen, die Fülle an Geräuschen auf sich wirken lassen - den Wind, die Vögel, den Zivilisationslärm - Sonne und Schatten auf auf der Haut spüren, sich selbst wahrnehmen. Erfahrungsgemäß genießen die meisten Teilnehmer (egal welchen Alters) diese Übung.

Anleitung:
Jede/r sucht sich einen Platz, an der er/sie sich wohlfühlt, macht es sich dort bequem, verbindet sich die Augen und nimmt die Geräusche um sich si wahr, wie wenn er/sie die Kopfhörer des MP3-Players aufgesetzt hätte oder im Konzert sitzen würde.
Nach 10 bis 15 Minuten gibt die Lehrerin/der Lehrer ein vereinbartes Zeichen, z.B. Pfeifen, Rufen, Nachahmung eines Tierlauts o.ä. Die SchülerInnen kommen wieder zusammen und tauschen aus, was sie gehört und erlebt haben.

Gelände:
Beliebiges Gelände (Wald, Bachufer, See, Gebirge,...)

Materialien:
Pro Person ein Tuch oder eine Augenbinde

Didaktische Überlegungen:
Diese Wahrnehmungsübung eignet sich für Menschen jeden Alters.
Es braucht einige Zeit, um in diesem Zustand des Sitzens mit verbundenen Augen in eine aufmerksame Ruhe zu kommen. Deshalb sollte diese Übung nicht zu früh beendet werden (Minimum: 10 Minuten). Für Schulklassen sind 15 Minuten ein guter Richtwert, wobei man immer davon ausgehen muss, dass einige Kinder (Jugendliche) sich beschweren werden, dass ihnen die Zeit zu kurz war, andere hingegen werden sie als zu lang empfinden. Dies trifft übrigens auch bei Gruppen von Erwachsenen zu.

Wesentlich ist es, die Augen dabei tatsächlich zu verbinden. Nur so kann man den Verlockungen widerstehen, bei jedem Geräusch gleich neugierig die Augen zu öffnen.

Die Übung sollte nur bei günstigen Witterungsbdeingungen gemacht werden. Es muss sicher gestellt sein, dass niemand friert, nass wird o.ä. Bei entsprechender Kleidung kann diese Übung aber auch bei strömendem Regen ein faszinierendes Erlebnis werden.