grüne Pflanze

Die grüne Gentechnik- Nützlich oder bloße Geldmacherei?

Wenn man etwas verkaufen will, dann muss man sein Produkt „ordnungsgemäß“ bewerben. Wenn man viel verkaufen will, dann ist es notwendig, neben dem Nutzen des Produkts noch eine Prise „Schöne-Welt-Psychologie“ durch die Werbung anzubieten, damit der Umsatz auf das Niveau „reißend“ steigen kann. Ein perfektes Beispiel für diese Art der Vermarktung von Produkten war die Werbung der Zigarettenindustrie vor circa 25 bis 30 Jahren.

Da den Zigaretten jeglicher Nutzen abhanden kam, musste die Werbung auf ein anderes Pferd setzen: Der Nutzen des Rauchens bestand in seiner psychologischen Wirkung auf das soziale Umfeld. Denn wer diese oder jene Marke rauchte, der war erfolgreich, die Frauen lagen ihm sofort zu Füßen, der war „in“ und so weiter. Was heute vielleicht ein wenig als lächerlich erscheint, war seinerzeit ein riesiger Erfolg der Werbeindustrie. Denn die Umsatzzahlen der Tabakindustrie waren mehr als ansehnlich. Deren Größenordnung war mit dem Suchtpotential des Nikotins nicht alleine zu erklären.

Heute ist das Rauchen „out“ und „uncool“. Gesundheitsapostel aller Couleur warnen eindringlichst vor dem Rauchen. Damit könnte man meinen, dass die Menschheit etwas aus dem Rauchdebakel und seinen gesundheitlichen Folgen gelernt hat. Hat sie das wirklich? Denn was für das Rauchen gilt, muss noch lange nicht für andere gefährliche Stoffe gelten. Und die grüne Gentechnik ist so ein gefährlicher Stoff, der genauso verharmlost wird wie seinerzeit das Rauchen. Wo damals die Zigarette ein gesellschaftlich anerkanntes Accessoire eines erfolgreichen Zeitgenossen war, ist heute die Gentechnik ein „Gebot der Stunde“, da sie zudem noch grün ist. Und „grün“ ist „in“ und „cool“. Wer möchte sich da noch dieser neuen, heilbringenden Technik verschließen!

Die Gentechnik und ihre Vor(ur)teile

Grün ist in aller Munde, im Geschäft und in der Politik gleichermaßen. Bei der Gentechnik im grünen Gewand handelt es sich um die gentechnische Veränderung von Pflanzen, Tieren und inzwischen auch Menschen (in einem noch deutlich bescheidenerem Ausmaß – aber immerhin). Beim ersten Hinschauen klingen die angeblichen Vorteile gar nicht mal so schlecht. Denn man verspricht, dass…

  • … gesteigerte Erträge der genetisch manipulierten Pflanzen
  • … Einsparungen an Herbiziden bei diesen Pflanzen, da sie gegen den Einsatz der Herbizide resistent sind
  • … die besseren Erträge und die Einsparungen beim Herbizideinsatz führen zu mehr Nahrungsmitteln, was den „Hunger“ in der Welt beseitigen könnte.

Kann man sich bei diesen Argumenten noch auf die Seite der Gentechnik-Gegner stellen? Wenn man das Welthungerproblem anführt, dann greifen die Gentechniker ganz tief in die moralische Kiste, denn dieses Problem wird schon so lange bekämpft, seit ich denken kann. Und immer gibt es noch keine Lösung. Da scheint die Gentechnik also den goldenen Schlüssel in der Hand zu haben, um alle Menschen auf diesem Planeten satt zu machen.

Aber gerade dieses Problem und dessen angebliche Bewältigung durch die grüne Gentechnik rührt so vehement in der Gefühlskiste eines jeden zivilisierten Mitmenschens, dass der Verdacht entsteht, dass hier auch wieder einmal ein richtig tiefes Problem als Mittel der Werbung für die eigenen Zwecke hergenommen wird. Denn das Welthungerproblem hatte in der Vergangenheit viele Väter: Fehlende Infrastruktur in den betroffenen Ländern (Grund für Aufbau und Investitionen im Land und anschließender Einflussnahme, wirtschaftlich und politisch), mangelnde Intelligenz der Hungernden (selbst schuld, zu faul zum Arbeiten oder zu dumm), falsche Regierungen (Grund für aggressive Aktionen) und so weiter.

Heute muss dieses Problem herhalten, damit die Gentechnik sich rechtfertigen kann. Bei so viel Marketing und „Begleit-Zynismus“ muss der Eindruck entstehen, dass es vielleicht doch nicht um das Welthungerproblem geht, sondern hierdurch nur eine breite Front der Bevölkerung moralisch vor den Gentechnik-Karren gespannt werden soll. Denn eine breitgefächerte Zustimmung zu dieser Technik macht es für die Politiker leichter, Zulassungen und Kontrollen für die genetisch manipulierten Pflanzen und Tiere zu erlassen.

Wenn also der Welthunger nur dazu dient, die Gentechnik zu legitimieren, ohne dass wirklich die Gentechnik etwas gegen den Welthunger tun kann, wofür ist dann die Gentechnik gut?

Grüne Gentechnik zum Schwarzsehen

Wie die Geschichte gezeigt hat – wie zum Beispiel bei der Tabakindustrie – sind moralisch beziehungsweise psychologisch ausgelegte Werbekampagnen, die nicht auf die Sache selbst, sondern auf deren Wirkung abzielen, nichts anderes als ein Eingeständnis des Produzenten, dass das eigene Produkt keinen wirklichen Wert für den Konsumenten hat. Und hier scheint die grüne Gentechnik keine Ausnahme zu machen. Woran könnte man dies festmachen?

Am Welthunger vielleicht, denn die Gentechnik ist bereits seit mehr als 10 Jahren auf dem Markt. Bislang hat sich noch nicht viel am Hungerproblem verändert. Aber auch weniger anspruchsvolle Versprechen bleiben noch unerfüllt. Statt den Herbizidverbrauch zu senken, ist selbiger in den letzten Jahren unverhältnismäßig gestiegen. Und in Sachen Ertrag gibt es auch mehr widersprüchliche Ergebnisse, die für eine „ausgegorene“ Technik alles andere als schmeichelhaft sind. Es ist fast so, als wenn ein Formel-1-Rennstall einen revolutionären, neuen Wagen mit Supertechnik vorstellt, der aber von der Zulassungsbehörde nicht auf der Straße zugelassen würde, da er nicht einmal die Mindestgeschwindigkeit für deutsche Autobahnen erreichen kann. Aber eins nach dem anderen.

In der Gentechnik werden zwei unterschiedliche Dinge gemacht. Ding Nr. 1 ist das Einbringen von Genen einer vollkommen anderen Spezies (meist bakterieller Herkunft) in eine Nutzpflanze, wie zum Beispiel Mais, Kartoffeln, Soja und so weiter, damit diese die Behandlung der Plantagen beziehungsweise Felder mit Herbiziden unbeschadet überstehen. Erfinder dieser Variante ist die amerikanische Firma Monsanto, die gleichzeitig auch das passende Herbizid, „Roundup“, mitliefert, dass nur die Unkräuter, nicht aber die genetisch veränderten Nutzpflanzen erledigt.

Bei diesem Setup ist unschwer zu begreifen, dass nur die beiden Monsanto-Produkte zueinander passen und kein Raum für andere Herbizide besteht, was dem Konzern einen doppelten Profit beschert. Wenn man dann auch noch die genetische Veränderung der Nutzpflanzen patentiert, dann ist es für den Farmer aus mit der traditionellen Form der Bewirtschaftung des Ackers. Denn diese sieht vor, einen Teil der Ernte als Saatgut für die Aussaat zu einem späteren Zeitpunkt zurückzuhalten.

Bei Monsanto wird diese normale und logische Vorgehensweise polizeilich verfolgt, da die Farmer jedes Jahr aufs Neue neues Saatgut von Monsanto kaufen müssen. Machen sie das nicht, dann gibt es polizeiliche Hausdurchsuchungen, Anklagen wegen eines Verstoßes gegen das Patentrecht und empfindliche finanzielle Strafen, die den Farmer an den Rand des Ruins treiben können.

Ding Nr. 2 ist das Einbringen von bakteriellen Genen, die die Nutzpflanze befähigen, selbst Pestizide zu bilden, die die Widerstandskraft gegen Fressfeinde erhöhen. Auch hier denkt man, dass dann ein Ausbringen von Pestiziden nicht mehr nötig sei, produzieren die Pflanzen doch ihr eigenes Pestizid. Aber selbst wenn das so richtig ist, wie sieht es dann mit der Verträglichkeit für den größten Fressfeind der Pflanze aus, den Menschen? Denn der frisst – nein, isst die Pflanze mitsamt den Pestiziden und den Genen, die weiter giftige Substanzen bilden.

Und am Anfang war die Manipulation

Wie kommt eigentlich ein komplett fremdes Gen in eine Pflanze? Kann es sein, dass zum Beispiel Pflanzengene auch leicht übertragbar sind, so dass man im Sommer aufpassen muss, dass man nicht so ein paar Gene mit abbekommt und plötzlich anfängt zu grünen? Ganz so schlimm ist es dann doch nicht, denn solche Fälle sind bislang nicht bekannt. Denn die Weitergabe von Genen beschränkt sich im Wesentlichen auf den Zeugungsakt, bei dem ein neues Wesen entsteht.

Wenn sich im Organismus ein Fremdgen breit machen möchte, dann stammt dieses Fremdgen in der Regel aus dem eigenen Organismus, wo es durch eine Mutation zu einem fremdartigen Gen verändert worden ist. Gründe für solche Mutationen sind zum Beispiel freie Radikale, verschiedene Arten von schädlicher Strahlung, chronische Entzündungen, fehlerhafte Replikationsprozesse bei der Zellteilung, Chemikalien, Umweltgifte und so weiter.

Viele dieser Veränderungen werden vom menschlichen Immunsystem erkannt und eliminiert. Ist das Immunsystem jedoch geschwächt oder überlastet, dann besteht die Möglichkeit, dass die Mutation sich vermehren und zum Beispiel zu einem Tumor auswachsen kann.

Bei der Gentechnik produzieren die Wissenschaftler eine gezielte Mutation, die Genmanipulation. Hierzu wird eine Gen-Kanone benutzt, die im „Schrotschuss-Verfahren“ das fremde Gen in das Erbgut der Nutzpflanze einschießt (http://de.wikipedia.org/wiki/Genkanone). Aber genau wie eine Schrotflinte streut die Kanone so weit, dass keine gezielte Einbringung des Fremdgens in das Erbgut möglich ist. Da aber die Lokalisierung des neuen Gens in dem Genom der Nutzpflanze mit eine Rolle spielen kann, ob und wie sich die gesamte Genetik der Pflanze verändert oder auch nicht, das kann niemand vorhersagen (http://www.hamburgerbildungsserver.de/welcome.phtml?unten=/biotech/pflanzen/biopfl-114.html).

Eine andere Variante ist, „synthetische“ Gene zu verwenden. Hier werden neue Gene benutzt, die es in der Natur überhaupt nicht gibt und in die Nutzpflanze eingebaut (http://de.wikipedia.org/wiki/Synthetische_Biologie). Das Resultat ist ein „try-and-error“ Spiel, bei dem die meisten Versuche im Mülleimer landen. Somit dauert es auch recht lange, bis dass das Versuchsspielchen zu einem einigermaßen akzeptablen Ergebnis führt. Im Labor und bei den Versuchen werden oft mehrere Kopien des neuen Gens in das Genom der Pflanze geschossen. Niemand kann bis heute mit Gewissheit sagen, ob zwei oder mehrere Fremdgene an verschiedenen Genorten auch alle nur das Gleiche machen, nämlich das, was von diesem Gen erwartet wird. Also eine Herbizidresistenz gegen Roundup bilden oder selbst Pestizide produzieren.

Es ist immerhin möglich, dass ein Einschießen in das Genom ein anderes Gen betrifft, dass dann in seiner Funktion außer Gefecht gesetzt wird oder sich plötzlich vom Dr. Jekyll zum Mr. Hyde entwickelt. Über diesen Mechanismus ist es denkbar, dass die Pflanze plötzlich Proteine bildet, die toxisches Potential für den Verzehrer oder ein allergenes Potential haben. Da es zu dieser nicht unrealistischen Möglichkeit immer noch keine Langzeitstudien gibt – ist auch nicht notwendig, wenn man den Welthunger befrieden will – kann sich jeder beruhigt zurücklehnen. Denn was ich nicht weiß, das macht mich nicht heiß. Und für die Beseitigung des Welthungers kann man doch auch mal ein paar Opfer bringen, oder?

Flieg, flieg, mein Genchen flieg

Eine weitere „beliebte“ Art der Verbreitung von Genen, zumindest bei Pflanzen, ist der Pollenflug oder die Verbreitung mit Hilfe von Insekten. Wind und Insekten sind ein alter botanischer Mechanismus bei der Verbreitung von Pflanzen. Wenn nun genetisch veränderte Pflanzen ausreifen, dann setzen sie, genau wie ihre biologisch normalen „Kollegen“, Samen frei, der diese spezifische genetische Veränderung ebenfalls in sich trägt.

Über Wind und Insekten wird dieses Samenkorn dann kilometerweit transportiert und trägt somit zu der unkontrollierbaren Verbreitung der genetisch veränderten Pflanzen bei. Das ist für ökologisch orientierte Farmer ein riesiges Problem, denn ihre ökologisch angepflanzten und gezüchteten Produkte werden immer bis zu einem gewissen Prozentsatz mit genetischen Varianten verunreinigt sein.

Und so ist es auch denkbar, dass die genetischen Varianten so dominant werden, dass sie im Konkurrenzkampf mit den biologischen Varianten die Oberhand behalten und wir in absehbarer Zukunft keine natürlichen Pflanzen mehr auf unserem Planeten haben werden. Leider wird es dann zu spät sein, um Reue zu zeigen oder das Rad des Geschehen zurückzudrehen. Denn dann ist der ökologische „Point-of-no-return“ überschritten und das Gleichgewicht unwiderruflich zugunsten der genmanipulierten Varianten umgekippt.

Wenn dann noch Monokulturen mit diesen genmanipulierten Pflanzen betrieben werden, dann kommt es auch zu einem massiven Einsatz von Monsantos Herbiziden, von denen auch wieder behauptet wird, dass sie vollkommen ungefährlich sind und für die Ökologie keine Bedrohung darstellen. Es fehlt nur noch, dass Monsanto uns sein Gift als Leckerbissen anbietet und wie Fluor in den USA ins Trinkwasser kippen will.

Da aber auch die Lobhudelei für das eigene Produkt mehr einem Legoland-Marketing entspringt als der Realität, kommt es wie es kommen muss: Der massive Einsatz der Herbizide hat in einigen konzentrierten Anbaugebieten, wie in Argentinien, massive Umweltschäden verursacht, von denen die Menschen direkt und indirekt betroffen worden sind. Nicht nur dass die Monokulturen des Sojaanbaus dort wertvollen Boden für die landwirtschaftlichen Erzeugnisse der einheimischen Bevölkerung und deren Existenz vernichteten. Das Gift vernichtete auch natürliche Feinde der Dengue-Mücke, die sich und die extrem gefährliche Infektion ungehindert ausbreiten konnte.

Die Menschen dort sind von dem Dengue-Fieber bedroht und müssen auf den vergifteten Feldern arbeiten und in deren Nähe wohnen, um ein Einkommen und Arbeit zu haben. Dementsprechend hoch ist auch die Zunahme von einer Reihe von Erkrankungen, wie Krebs, Missbildungen bei Neugeborenen, Asthma, chronische Bronchitis und so weiter.

Noch mehr Probleme

Wenn die Natur einmal aus dem Gleichgewicht gebracht worden ist, dann gibt es kein Halten mehr für einen Folge-Tsunamie an Problemen. Denn die manipulierte Ernte wird ja irgendwo gebraucht. Aber von wem? In vielen Fällen dient zum Beispiel der genmanipulierte Mais als Futter für Kühe, die in Zuchtbatterien dahin vegetieren und nie in ihrem Leben eine grüne Wiese sehen werden. Schweine werden ebenfalls damit versorgt.

Inzwischen gibt es explizite Erfahrungsberichte aus den USA, wo Schweinebauern von einer Unfruchtbarkeitsepidemie berichten, die sie komplett ruiniert. Durch den ausschließlichen beziehungsweise überwiegenden Verzehr der Gen-Pampe wurden die Tiere steril, das Aus für den Schweinezüchter. In einigen wissenschaftlichen Laboren wurde dieses Phänomen bestätigt. Organveränderungen wurden bei den Labortieren ebenfalls beobachtet und eine signifikant erhöhte Säuglingssterblichkeit. Aber trotz dieser massiven Warnungen aus den Labors in Russland und Frankreich und teilweise den USA stellt die Politik sich taub, da man ja mit der Gen-Industrie zusammen Geschäfte machen möchte, die nur auf dieser deletären Basis gedeihen können.

Und das Geschäft blüht – auch mit den Herbiziden. Sollte doch der Herbizidverbrauch mit Hilfe der genmanipulierten Pflanzen gesenkt werden, zeigt die ungeschönte Statistik, dass der Verbrauch raketenartig steigt. Grund dafür sind Resistenzentwicklungen. Während der Pestizidverbrauch unter genmanipulierten Pflanzen stagniert, bewirken Resistenzentwicklungen eine Zunahme der Super“unkräuter“, die nur mit deutlich mehr Roundup im Zaum gehalten werden können. Oder aber der Bauer muss auf ein aggressiveres und noch gefährlicheres Mittel zurückgreifen, dass aber auch potentiell seine Aussaat beschädigt. Was bleibt, ist ein mit Herbiziden und teilweise auch Pestiziden verseuchter Boden ohne Nährstoffe, dafür umso mehr Gift, dass von den Monsanto-Agenten schön geredet wird.

Bei diesem Szenario verblassen die angeblichen Vorteile für den Kunden und Konsumenten und lösen sich im Nichts auf. Der Welthunger ist keine Folge des Fehlens von Gentechnik. Denn die Erträge der genetisch manipulierten Wunschpflanzen liegen gerade einmal in dem Bereich der organischen Natürlichen. Oft,  je nach Bodenbeschaffenheit und Wetterbedingungen, fahren die Gen-Bauern auch deutlich schlechtere Ernten ein als ihre organischen Kollegen. Indien mit seinem manipulierten Soja- und Baumwollanbau kann davon ein trauriges Lied singen.

In den letzten 16 Jahren haben sich dort fast 300.000 Bauern das Leben genommen, da die genetisch manipulierten Missernten und die Verpflichtung, jedes Jahr neues und teures Saatgut von Monsanto zu kaufen, die Bauern in den Konkurs getrieben hatte. Sie mussten dann ihr Heimatland verkaufen, auf dem ihre Familien seit Generationen lebten, um die anstehenden Schulden zu begleichen. Danach war der Bauer arbeits- und landlos. Ohne sonstige Kenntnisse und Perspektive zogen viele halt die letzte Konsequenz. Da stellt man sich unwillkürlich die Frage, warum eine Innovation, wie die Gentechnik, nicht in der Lage ist, einen einfachen indischen Bauern zu ernähren, wo sie doch den Welthunger besiegen will. Aber will sie das wirklich?

Fazit

Gen-Firmen, wie Monsanto (jetzt Bayer-Konzern), Cargill und so weiter, geht es natürlich nur um unsere Gesundheit.

Gegen diese Form der Herrschaft sieht Al Capone wie ein kleiner Schuljunge aus. Der brachte Schnaps und Rauschgift unter die Leute, was nicht unbedingt als Grundnahrungsmittel anzusehen ist.

Monsanto und Co. verseuchen dagegen Grundnahrungsmittel, wo niemand die Wahl hat, ob er das Zeugs isst oder nicht. Denn biologisch-organisch verhungern ist auch keine Alternative, wenn es keine natürlichen Produkte mehr gibt.

Man sagt: Der Mensch ist, was er isst. Wenn er also keine Wahl mehr hat bei seiner Nahrung und nur noch von Monsanto ernährt wird, dann ist er der Sklave, den die Politik und Wirtschaft sich wünscht.

 

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